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PCNEWS

PCNEWS heute

Druckerei Ultraprint 
Herausgeber ADIM, ClubComputer, MCCA, PCNEWS 
VerlagPCNEWS-Eigenverlag 
VertriebDirektversand an Clubmitglieder und Abonnenten 
Seitenzahl 32 
Auflage 1500 
FormatA4 hoch 
Inserenten DiTech, MTM 
Homepage http://pcnews.at/ 
Layoutprogramm Microsoft Publisher, InkScape, Gimp 
Erscheinungsweise Februar, April, Juni, September, November
ISSN 1022-1611
Aufgabenummer GZ 022031324
BindungRückenheftung 
AnschriftSiccardsburggasse 4/1/22
1100 Wien
pcnews{at}pcnews{.}at 
VerlagsleiterFranz Fiala

Die PCNEWS ist eine privat hergestellte Autorenzeitschrift. Herausgeber sind die Vereine ADIM, ClubComputer und MCCA sowie Abonnenten. "Autorenzeitschrift" bedeutet, dass in der PCNEWS ausschließlich namentlich gekennzeichnete Artikel publiziert werden und es keine Redaktion gibt, die Recherchen durchführt.

Die PCNEWS erscheint seit 1986 und wurde im Anschluss an Sammelbestellungen von Taiwan-PCs als eine Plattform zur Verbreitung von Wissen rund um diese Geräte als "Offizielles Mitteilungsblatt des PCC-TGM, Personal Computer Club am Technologischen Gewerbemuseum" gegründet.

Seit Ausgabe 30 (1992) wird die PCNEWS im PCNEWS-Eigenverlag hergestellt und an die herausgebenden Vereine und an Abonnenten zu einem Fixpreis verkauft. 

Es war ein langer Weg, bis der heutige Qualitätsstandard erreicht wurde. Alle an der Herstellung beteiligten Personen waren und sind Autodidakten, meist mit Hauptberuf Lehrer. Ursprünglich war die PCNEWS nicht als Zeitschrift sondern nur als eine Information für Clubmitglieder gedacht aber sie hatte auch schon in der ersten Ausgabe Elemente, die man auch jetzt noch wiedererkennen kann.

Die folgenden "Zeitreisen" versuchen die Entwicklung der PCNEWS bis heute darzustellen. 

Druckerei


Druckerei

AnzahlPCNEWS Druckerei
61-4,17-18FOLI 
115-15CA-BV *)
719-25ERSTE 
526-30WUV 
5531-70bZlín *)
2671-95Holzhausen 
1696-111Manz *)
2112-113Friedrich 
22114-135Ultraprint 
*) besteht nicht mehr
Anfangs gabs nur eine einfache Kopie aus dem Copy-Shop Foli in der Gentzgasse, Wien 18, zusammengehalten von einer Heftklammer. Dann bemühte sich der PCC-TGM als Herausgeber um eine Kostenübernahme des Drucks durch einen Sponsor, zuerst bei der CA-BV und dann bei der ERSTE-BANK. Aber beide Sponsoren sind nach einiger Zeit drauf gekommen, dass es sich nicht nur um ein Flugblatt handelt sondern um bis zu 100 Seiten und stellten dann das Sponsoring ein. Nach einer kurzen Phase des Drucks bei der WUV übersiedelte der Druck für die Ausgaben 31-70b nach Zlín, Tschechien. Der Druck war billiger, der Import jeweils ein kleines Abenteuer. Leider wies aber der Druck in dieser Druckerei viele Fehler auf (leere Seiten, falsche Zusammenlegungen...) sodass schließlich eine preislich vergleichbares Angebot von Holzhausen, Wien 14., angenommen wurde. Durch Vermittlung eines Clubmitglieds; Herrn Czermak, nutzen wir danach die Dienste von Manz/Druckerei Berger und Friedrich. Nachdem aber dann Herr Czermak nicht mehr für Manz arbeitete, übersiedelte der Druck in die heutige Druckerei nach Bratislava in der Slowakei. Die Qualität ist ausgezeichnet, es treten keinerlei Fehler auf. Die Hefte werden postfertig etikettiert und gebündelt geliefert. Und ich komme fünf Mal im Jahr zu einem schönen Ausflug in die benachbarte Hauptstadt und besuche dort die Altstadt oder ein Einkaufszentrum. 

Farbe


Farbe kam nur langsam ins Spiel. Ein Grund war Zeitmangel, denn Farbe bedeutete, dass pro Seite nicht eine Vorlage sondern vier zu drucken waren. Ein anderer Grund waren die hohen Druckkosten für Farbdruck. Bis Ausgabe 29 waren alle Seiten schwarz/weiß. Ab Ausgabe 30 verwendeten wir einen Bogen Buntpapier als Deckel für das Heft und damit etwas Abwechslung ins Spiel kam, wurde die Farbe des Deckels variiert. Rot, gelb, grün, blau, violett. Dann ab Ausgabe 37 wurde statt des Buntpapiers ein zweifarbiger Umschlag eingesetzt, der dann nur mehr einen bunten Rand hatte, bis schließlich Ausgabe 54 das erste vollflächige Bild als Titelseite verwendete, wobei die Farben für die Buchstaben "PC aus "PCNEWS" während des Jahres abwechselnd rot, gelb, grün, blau und violett waren. Mit Ausgabe 117 bekam die PCNEWS das heutige Aussehen.

Vorstufe


Wie kommt eine Druckvorlage in die Druckerei? Jede Druckerei hat eine Fertigungsbereich, der Druckvorstufe genannt wird, in der die Vorlage des Kunden in das für die Druckmaschinen geeignete Format umgewandelt wird. Je mehr von diesem Prozess man als Redaktion übernehmen kann, desto billiger wird das Produkt.

Die PCNEWS des Jahres 1986 wurde in ausgedruckter Form an die Druckerei übergeben. Der Copy-Shop hat diese Vorlage im XEROX-Verfahren vervielfältigt. Bereits in der Druckerei der CA-BV wurden aus den Vorlagen zuerst Filme hergestellt, die als Vorlage für die Druckmatrize verwendet wurden. 

Um diese Kosten zu sparen, wurden diese Filme danach direkt in einem A3-Laserdrucker auf eine spezielle Folie (FOLEX) gedruckt. Diese Folien konnten bei Schwarz-Weiß-Seiten als Filmersatz verwendet werden. Bei Farbseiten musste man vier Folien herstellen, je eine für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Die Qualität der so hergestellten Vorlagen war nicht so gut, weil die Passgenauigkeit der vier Blätter nicht immer ausreichend war. Daher wurden die Titelseiten und alle Werbeseiten bei Firma PCG, Maroltingergasse vom CorelDraw-Format CMYK-Filme hergestellt. Der Innenteil war schwarz-weiß, weil das außer den Folien keine weiteren Kosten verursachte.

Heute ist das alles Geschichte. Man stellt aus dem Publisher eine PDF-Datei her und übergibt diese Datei der Druckerei. Das war's. Keine Filme, keine Folien, keine besondere Farbbehandlung.

Schriftzug "PCNEWS"


Schriftzug "PCNEWS"

Schriftzug "PCNEWS" AnzahlPCNEWS
PCNEWS 4 1-4
PCNEWS
14 5-18
PCNEWS
11 19-29
PCNEWS
7 30-36
PCNEWSedu
8 37-43
PCNEWSedu
10 44-53
PCNEWS
78 54-116
PCNEWS
15 117-131
PCNEWS
4 132-135
In Ermangelung geeigneter Grafikprogramme wurde der Schriftzug "PC-NEWS" aus den Blockgrafik-Zeichen des Zeichensatzes des IBM-PC zusammengesetzt, bis Ausgabe 43 noch mit Bindestrich. Im ersten Jahrgang wurde noch mit dem gewöhnlichen eingebauten Font eines FX-85-Nadeldruckers gedruckt. Von Ausgabe 5 bis Ausgabe 18 wurde das Programm Fancy-Font verwendet, um Proportionalschrift darstellen zu können. Daraus ergab sich, dass der Schriftzug "PCNEWS" an Höhe zunahm, weil die Blockgrafikzeichen im Fancy Font andere Proportionen hatten. Ab Ausgabe 30 wurde der Schriftzug in einem eigenen Font abgebildet, daher verschwand auch der treppenförmige Balken im "N" und wurde durch gerade Linien ersetzt. Zwischen Ausgabe 37 und Ausgabe 57 bekam die PCNEWS den Zusatz "edu" für "education", um auf den Bezug zum Unterricht hinzuweisen. Da es aber dann mehr verwirrend als klärend wirkte, wurde dieser Zusatz weggelassen. Ab Ausgabe 117 wurde der neue Schriftzug im SVG-Format in Anlehnung an das ClubComputer-Logo eingeführt und damit die Ära der Blockgrafikzeichen endgültig verlassen.

Titelbild


Schon bei der ersten Ausgabe war klar, dass man für eine Zeitschrift ein Titelbild benötigen würde und so wurde in der Eile eines aus der Zeitschrift Byte aufgeklebt. Das Bild war gar nicht so schlecht gewählt, zeigte es doch einen Suchenden vor dem Labyrinth eines PC. Daher bekam die Ausgabe den Titel "Eine neue Welt". Aber abgesehen von dieser Ausnahme waren alle anderen Titelbilder selbst gefertigt. Ab Ausgabe 23 stellte Siegfried Pflegerl ein Bild aus seiner Kunsttheorie zur Verfügung. Eine große Aufwertung erfuhr die PCNEWS dann aber durch Werner Krause, der für jede der Ausgaben 26 bis Ausgabe 107 ein individuelles Titelbild herstellte. Werner ist bildender Künstler und hat die neuen Möglichkeiten der grafischen Gestaltung am PC in den Entwürfen der Titelseiten eingesetzt. Im Bezug auf das Titelbild gibt es daher seit dieser Ausgabe 107 einen Qualitätsrückgang.

Herausgeber

Herausgeber

AnzahlPCNEWS Herausgeber 
6430-92ADIM-Graz *)
9730-135ADIM-Wien 
1255,60-70BMUKK 
 38-115CCC *)
 53-96CCR 
1439-51CLUB AT *)
  ClubComputer 
6146-106 HYPERBOX *)
359a, 64a, 66aInfineon
2050-69ITC *)
 30-135MCCA 
561a, 62a, 63a, 67a, 70aMicrosoft
4256-96OeCAC *)
3648-83PCC-S *)
 1-115PCC-TGM *)
 30-135PCNEWS 
1673-87VIT-TGM *)
2582-106WUG *)

*) besteht nicht mehr
Am Anfang, zwischen 1986 bis 1991 war die PCNEWS die Clubzeitung des PCC-TGM. Aber durch die Verbreitung des BTX hatten auch der MCCA "Mupid Computer Club Austria" und die ADIM "Arbeitsgemeinschaft für Didaktik, Informatik und Mikroelektronik" Interesse an der Verbreitung eigener Inhalte über die PCNEWS. Daher wurde ab Ausgabe 30 das Organisationskonzept so geändert, dass die Herstellung der PCNEWS durch einen Eigenverlag erfolgte und die Clubs die Zeitschrift zu einem festen Preis pro Stück vom Eigenverlag kauften. Gleichzeitig konnten auch Abonnenten geworben werden, die nur die Zeitschrift ohne Clubmitgliedschaft beziehen konnten. Dieses Konzept besteht bis heute und hat sich bewährt. 

Im Laufe der Jahre zählte der PCNEWS-Eigenverlag 18 Herausgeber, die sich sowohl am Inhalt als auch an der Verteilung beteiligten. Einige davon, wie zum Beispiel Microsoft, Siemens und Infineon beteiligten sich nur an einzelnen Ausgaben.

Heute sind von diesen vielen Herausgebern der MCCA und ClubComputer verblieben, der MCCA jetzt als "Multi Computer Communications Austria", denn der ursprüngliche Inhalt "MUPID" ist wie viele andere Inhalte auch von der Bildfläche verschwunden.
 

Auflage


Das Interesse an den PCNEWS hängt mit der Verfügbarkeit von Information über den PC zusammen. In der Gründungzeit und in den Jahren danach war Information über den PC noch nicht in dem heutigen Ausmaß verfügbar und daher konnten wir mit vergleichsweise wenig Herstellungs-Aufwand eine hohe Auflage erzielen. Die Spitzeauflage betrug 10.000 Stück, wobei etwa die Hälfte dieser Auflage bei einer Messe für Belange des Unterrichts (Interpädagogica) verteilt wurde. Diesen Aufwind bekamen wir durch eine temporäre Kooperation mit dem BMUK, MinR Anton Reiter. 

Heute ist Computer-Information allgegenwärtig, was sich auf die Auflage der PCNEWS negativ auswirkt. Leider steigen bei sinkender Auflage die Pro-Stück-Kosten sodass möglicherweise bei weiter sinkender Auflage auf ein anderes Druckverfahren umgestiegen werden muss. Die aktuelle Auflage ist 1500.


Inserenten


Die PCNEWS verzeichnen seit 1986 128 verschiedene Inserenten. Heute sind zwei verblieben: DiTech und MTM. Es gab Ausgaben, die zu einem beachtlichen Teil von bis zu einem Drittel von den Inseraten finanziert wurden, doch heute finanzieren die PCNEWS praktisch ausschließlich die Leser.


Lieferfirmen

Damit sind Firmen gemeint, die zur Fertigung der PCNEWS beitragen. Das ist immer eine Druckerei und bis zur Ausgabe 117 auch eine Versandfirma. Dazu kommen aber auch Firmen, die zum Beispiel Bücher oder Geräte für Rezensionen zur Verfügung stellen.

Internet


Etwa ab Ausgabe 51 (1996) gab es eine Internet-Version der PCNEWS unter der Adresse http://pcnews.at/. Davor war die Online-Präsenz durch das FIDO-Netzwerk gegeben. Die Programmierung im Internet war für uns alle ein Lernprozess. Es gab schon damals dynamische Webseiten aber die Kenntnisse rund um die Datenbanken waren noch nicht so ausgeprägt und daher wurden die PCNEWS-Seiten zwar aus einer Access-Datenbank hergestellt aber alle diese Seiten wurden als statische Html-Seiten gespeichert. Wenn daher eine neue Ausgaben erstellt wurde, wurde die Datenbank ergänzt und in einem eigenen Arbeitsschritt wurden die statischen HTML-Dateien generiert und standen ab diesem Zeitpunkt zur Verfügung. Das Web war daher sehr schnell, weil ja alle Dateien bereits hergestellt worden sind und nicht erst beim Aufruf der Seite erstellt werden mussten.

Da aber unser Unterricht zunehmend auch dynamische Elemente umfasste, wurde etwa im Jahr 2000 aus der ursprünglich halb-dynamischen Seite eine dynamische Seite mit einem SQL-Server.

PCNEWS im PDF-Format


Wegen der Dateigröße eines ganzen Heftes im PDF-Format wurden zuerst nur PDF-Version von jedem einzelnen Artikel hergestellt. Erst ab Ausgabe 118 wurden die kompletten PDF-Versionen zum Download angeboten. Die ersten Ausgaben der PCNEWS, etwa bis zur Nummer 40 gab es aber überhaupt nicht online.

Seit Juli 2013 gibt es aber auch die Ausgaben 1 bis 40 online. Ermöglich hat das die Arbeitskraft und der Maschinenpark von Michael Ebner, der unsere Aktivitäten seit den Anfängen verfolgt und uns jetzt dieses großartige Geschenk gemacht hat. Wer sich also in den Anfängen der PCNEWS vertiefen will, kann diese alten Hefte bei SCRIDB entweder online lesen oder downloaden. Aktuell gespeichert sind die Hefte bis Nummer 43. die weiteren Hefte werden folgen.

Layout-Programm


Layout-Programm

AnzahlPCNEWSLayout-Programm 
41-4DOS-Word-Star 
45-8DOS-Word+Fancy Font 
109-18Ventura Publisher
1119-29DOS-Word 
2230-50Word
1151-59aWord, CorelDraw 
 60-111CorelVentura, CorelDraw 
23112-135Microsoft Publisher, InkScape, GIMP

Am Anfang war das Fertigungsprogramm Word-Star. Mit einer kurzen Unterbrechung, bei der Walter Riemer bereits den Ventura-Publisher verwendet hat, wurde danach Word als Publisher verwendet, beginnend mit der Word-Version 1, noch in DOS.

Schließlich erfolgte ein Wechsel zu CorelVentura, dem Nachfolger des Ventura Publishers. Für die Titelseite wurde lange Zeit das Programm CorelDraw verwendet. Da sich Corel aber nicht um die Weiterentwicklung des Publishers bemüht hat, musste eine Alternative her und seit Ausgabe 115 wird der Microsoft Publisher verwendet, begleitet von den Grafikprogrammen InkScape und Gimp, die zur Herstellung des Coverbildes verwendet werden.

Leider ist der Microsoft Publisher etwas zu einfach, wenn es um die Publikation in andere Formate geht, zum Beispiel in Html- oder in E-Book-Formate. Ein Umstieg auf ein leistungsfähigeres Layout-Programm wird also erwogen. 

Seitenzahl

Die Seitenzahl war lange Zeit keine konstante Größe. Es wurde so viel gedruckt als an Beiträgen zur Verfügung stand. Oft hatte das zur Folge, dass der finanzielle Rahmen überschritten wurde. Seit 2010 hat es sich bewährt, die Seitenzahl bei 32 konstant zu halten.


Autoren

Die PCNEWS entstand in einer Schule und die Ziele waren und sind die Verbreitung von Informationen für den Unterricht. Daher kommt auch die größte Zahl der Autoren aus dem Kreis der Lehrer.

Anmerkung: Die Sonderausgaben, die mit einem Buchstaben enden, sind in den Darstellungen nicht enthalten.
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